Am Montagmorgen versammelte sich eine Schar aus fünfzehn aufgeregten Ministrantinnen und Ministranten am Simbacher Bahnhof, denn von dort aus sollte unsere Reise starten. Bereits die Zugfahrt war gespickt mit lustigen Momenten, neuen Bekanntschaften und unterhaltsamen Rätseln von Pastoralreferent Martin Eibelsgruber und den Oberministranten. Nachdem wir in der Jugendherberge im Kloster Benediktbeuern angekommen waren, bezogen wir gestärkt durch ein leckeres Mittagessen unsere Zimmer. Anschließend erhielten wir eine sehr informative Klosterführung. Am Abend stand eine Nachtwanderung durch das Moor auf dem Programm, bei der wir verschiedene Stationen zum Thema “Klang” ausprobieren konnten.
Am nächsten Morgen brachen wir zum Kochelsee auf. Bei der dortigen Kanutour konnten wir nicht nur das Bergpanorama genießen, sondern bekamen auch viele Legenden rund um den See zu Ohren. Doch am besten fanden die meisten die Mittagspause, in der man Brotzeit machen, das nahegelegene Kraftwerk besichtigen oder im 17°C kalten See baden konnte. Von diesem Programm erschöpft ließen wir den Tag mit Spielen und Sternschnuppen-Anschauen ausklingen.
Den nächsten Vormittag verbrachten wir bei einem von Martin geleiteten Workshop zum Thema „Nähe und Distanz“; hierbei konnten wir herausfinden, wie nah uns andere Menschen kommen dürfen und wie wir unsere individuellen Grenzen kommunizieren können. Um den “Bunten Abend” vorzubereiten, fanden wir Ministranten uns in Gruppen zusammen und wurden kreativ. Die dabei entstandenen Programmpunkte wurden abends im „Stüberl“ den anderen Kindern und Jugendlichen präsentiert. Es wurde viel gelacht!
Tags darauf packten wir eifrig, aber auch wehmütig unsere Sachen zusammen und überbrückten die Zeit mit Spielen, bis wir uns mit dem Zug auf in Richtung Heimat machten. So kamen alle am Freitagnachmittag mit unzähligen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder gut am Simbacher Bahnhof an.
Ein herzliches Dankeschön im Namen von allen mitreisenden „Minis“ an Martin Eibelsgruber und die Oberministrantinnen und ‑ministranten, die uns diese tollen Ferientage ermöglicht haben!
Text: Selma Hofstett


