75 Mitfeiernde bei adventlichen Stunden mit Andacht, Musik und Geschichten
Zahlreiche Gäste hatten sich zum Seniorennachmittag im Advent, veranstaltet vom Seniorenausschuss des Gesamtpfarrgemeinderates Simbach am Inn mit Leiterin Irmi Weißenbichler, im Pfarrheim St. Marien eingefunden. Mit Tannenzweigen, Christsternen und weiterem adventlichem Dekor waren die Tische geschmückt, ein reiches Kuchen- und Tortenbuffet aufgebaut. So viele Besucher waren gekommen, dass weitere Stühle herbeigeschafft werden mussten. Dies freute die Verantwortlichen sehr und auch Pater Biju, der dem Ausschuss angehört und immer tatkräftig bei Auf- und Abbau mitwirkt. Die adventliche Stunde wurde eröffnet mit einer Andacht, gehalten von Pater Biju, miteinander wurden Lieder wie „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ gesungen, dabei wurden von Pfarrgemeinderätin Rosi Angerer bei jeder Strophe eine weitere Kerze am Adventskranz entzündet. Die Stille des Wartens im Advent, im Leben, betrachtete der Geistliche, trug eine Geschichte vor, die vom Warten an einer Bushaltestelle in Hektik, aber auch in Gelassenheit erzählte. „Warten verändert uns, wir lernen Geduld. Warten hält Sehnsucht lebendig und Gott wartet auch auf uns“, so Pater Biju. Lesung und Fürbitten wurden von den Ausschussmitgliedern Irmi Weißenbichler, Elfriede Schreiner und Margarete Göttl vorgetragen. Nach der Andacht folgte wiederum „a staade Zeit“, gestaltet von der „Drin und Draußd-Musi“ mit den Zitherspielerinnen Christine Vierlinger und Johanna Rogginger, Herbert Stelzer an der Gitarre und Dr. Max Peh am Kontrabass. Zwischen den musikalisch dargebrachten adventlichen Weisen las Christina Schmid, selbst aktives Mitglied im Seniorenausschuss des Gesamtpfarrgemeinderates, Gedichte und ihre erst kürzlich verfasste „Herbergssuche 2025“ vor. Alle ihre Texte entstammen ihrer Feder. Ganz still und heimelig wars im Saal, alle lauschten der Musik und den gesprochenen Worten. Anschließend wurden Kaffee und süßes Gebäck genossen und dazu die guten Unterhaltungen an den Tischen. Beim Auseinandergehen wünschten sich alle eine frohe Weihnacht und alles Gute für das neue Jahr.
Artikel: Christina Schmid



