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Bildstock Golling1 Christina Schmid

Bildstock in Golling

In Golling 1 steht seit vielen Jahrzehnten ein Haus, an dem sich ein Bildstock mit einem Bildnis der Muttergottes befindet.

Lud­wig Schätz, des­sen Groß­el­tern das Anwe­sen 1910 gekauft haben, weiß, dass das Gebäu­de 1864 erbaut wur­de, im Lau­fe der Zeit Ver­än­de­run­gen vor­ge­nom­men wur­den. Heu­te wohnt in dem Haus nie­mand mehr, erhal­ten ist aber immer noch der Bild­stock.
Der wur­de mit Sicher­heit spä­ter ange­bracht, denn bei Ver­putz­ar­bei­ten kamen grö­ße­re Stei­ne zum Vor­schein. Ver­mut­lich wur­de das Glau­bens­zeug­nis um 1900 ans Haus gemau­ert“, so Lud­wig Schätz. Nicht mehr bekannt ist, war­um es errich­tet wur­de, auch Mai­an­dach­ten wur­den hier nach Erin­ne­rung von Lud­wig Schätz nicht abge­hal­ten.
Vor eini­gen Jah­ren hat der Pfarr­ge­mein­de­rat Sim­bach Kapel­len­wan­de­run­gen durch­ge­führt und da haben man­che Teil­neh­mer zum ers­ten Mal erfah­ren, dass es in Gol­ling 1 über­haupt einen Bild­stock gibt. Wenn es wär­mer wird, dann kom­men auf das Sims vor dem Bild der Mut­ter­got­tes Blu­men. Frü­her war auch ein Git­ter ange­bracht. Damals, als die Groß­el­tern des jet­zi­gen Besit­zers das Anwe­sen erwar­ben, sah es in Gol­ling noch ganz anders aus, nur weni­ge Häu­ser stan­den da. 1935 hat Josef Karl Nerud ein Bild gemalt, das den Bereich zu dama­li­ger Zeit zeigt. Lud­wig Schätz hält die­ses Gemäl­de sehr in Ehren. 

2007 wur­de vom För­der­ver­ein Hei­mat­mu­se­um mit Vor­sit­zen­dem Richard Findl der Fly­er Kapel­len und Bild­stö­cke im Stadt­ge­biet von Sim­bach am Inn“ her­aus­ge­ge­ben. Text: Otto Grimm und Karl Ret­ten­ba­cher, Fotos und Gestal­tung: Bri­git­te Schwarz­bau­er und Mar­tin Hau­ge­neder. Außen sind die Kapel­len und Bild­stö­cke abge­bil­det, innen ist eine Land­kar­te, wo die Stand­or­te der Glau­bens­zeug­nis­se ein­ge­zeich­net sind, so Nr. 13: Bild­stock Gol­ling, am Haus Nr. 1.

Bildstock Golling1
Der Bildstock Golling, am Haus Nr. 1
Bildstock Golling2
Gemälde von Josef Karl Nerud: Das weiße Haus in der Mitte des Bildes ist „Golling 1“ 1935; Der Bildstock ist auf der anderen Seite des Gebäudes angebracht.

Text und Bild: Chris­ti­na Schmid

Pfarrei St. Marien

Inmitten der Stadt Simbach erhebt sich der fast 50 Meter hohe Turm der Stadtpfarrkirche St. Marien.