Advent im Pfarrverband

Martin Eibelsgruber am 12.12.2022

Eindrücke und Angebote im Advent aus den Pfarreien im Pfarrverband

Familienadventsandacht

„Lichter in der Nacht“ in der Kirchberger Pfarrkirche

Eine Fami­li­en­ad­vent­s­an­dacht zum The­ma Lich­ter in der Nacht“ fand am frü­hen Frei­tag­abend vor dem 3. Advent in der Pfarr­kir­che St. Niko­laus in Kirch­berg statt. Der Fami­li­en­aus­schuss des Gesamt­pfarr­ge­mein­de­ra­tes Sim­bach unter Lei­tung von Mar­ti­na Fischer hat­te die­se besinn­li­che Stun­de mit­ten im Advent vor­be­rei­tet. Stim­mungs­voll war die Kir­che mit Ker­zen und Lich­ter­ket­ten beleuch­tet. Anrüh­rend war die musi­ka­li­sche Gestal­tung durch den Kin­der- und Jugend­chor Kirch­berg und den Erla­cher Kin­der­sing­kreis. Die Erla­cher Kin­der unter Lei­tung von Hele­na Schwarz san­gen zur Ein­stim­mung das Lied Mei­ne klei­ne Ker­ze“. Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber bete­te mit den Mit­fei­ern­den. Die Sehn­sucht nach Licht ist immer da. Jetzt, wo die Tage kür­zer wer­den, wird der Ruf nach Men­schen lau­ter, die uns das Licht der Hoff­nung schen­ken“, sag­te er und führ­te zur Über­le­gung hin, was das Leben von Men­schen dun­kel machen kann. Dafür wur­den sym­bo­lisch schwar­ze Tücher aus­ge­legt. Beglei­tet von klei­nen Mäd­chen kam Seli­na Fischer als hei­li­ge Lucia“ durch den Mit­tel­gang des Haupt­schif­fes der Kir­che nach vor­ne und es wur­de fol­gen­de Legen­de erzählt: Lucia bedeu­tet die Licht­rei­che“. Lucia leb­te um 300 n. Chr. in Süd­ita­li­en. Chris­ten wur­den damals ver­folgt und ein­ge­sperrt, ver­steck­ten sich in Höh­len, wenn sie sich tref­fen woll­ten, um mit­ein­an­der zu beten. Lucia war selbst Chris­tin und unter­stütz­te die Men­schen, die in Not waren. Um die Hän­de frei zu haben, um zu hel­fen, hat­te sie sich einen Kranz mit Ker­zen auf den Kopf gesetzt. Lucia war Licht für ande­re“. Der Kirch­ber­ger Kin­der- und Jugend­chor mit musi­ka­li­scher Lei­te­rin Gud­run Wach­ter brach­te das Lied Ein Licht leuch­tet auf in der Dun­kel­heit“ dar. Nach einem Schrift­wort wur­den Ideen gesam­melt, wie man selbst Licht für die Mit­men­schen sein kann. Sinn­bild­lich wur­den dafür Ster­ne auf die schwar­zen Tücher gelegt. Bei den Für­bit­ten wur­den Ker­zen ange­zün­det und eben­falls auf die Tücher gestellt. Ster­ne hoch am Him­mels­zelt“, Licht der Lie­be“ oder Mache dich auf und wer­de Licht“ wur­den unter ande­rem von den Chö­ren gesun­gen. Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber rich­te­te einen Aus­blick auf das nahe Weih­nachts­fest und gemein­sam wur­de das Vater­un­ser gebe­tet. Nach dem Schluss­se­gen waren alle zu Punsch und Leb­ku­chen ein­ge­la­den. Es war eine ganz beson­de­re Fami­li­en­ad­vent­s­an­dacht, die mit den vie­len Lich­tern in dunk­ler Nacht, den Gebe­ten und Über­le­gun­gen und den schö­nen Lie­dern der Kin­der und Jugend­li­chen aus Kirch­berg und Erlach die Mit­fei­ern­den sehr berührte.

Text: Chris­ti­na Schmid

Bußgottesdienste und Beichte

1. Adventssonntag

2022 11 27 Advent Erlach
der 1. Adventssonntag in Erlach
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Ein Kind bringt das Licht für die Adventskranzkerze herein.
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Adventskränze stehen zur Segnung bereit.
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2022 11 27 Advent Kirchberg3
Advent in Kirchberg: Jeden Sonntag wird ein anderer Adventsheiliger vorgestellt.

Dreifaltigkeit

Am 1. Advent beginnt nicht nur die Vor­be­rei­tung auf Weih­nach­ten, son­dern auch ein neu­es Kir­chen­jahr. Stadt­pfar­rer Joa­chim Stein­feld fei­er­te mit den Gläu­bi­gen in der Drei­fal­tig­keits­kir­che den sonn­täg­li­chen Got­tes­dienst, seg­ne­te ein­gangs den von Marie­le Dau­er gebun­de­nen Advents­kranz, der neben dem Altar plat­ziert ist, und ent­zün­de­te die ers­te Ker­ze. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herr­lich­keit“ sang die Gemein­de zum Orgel­spiel von Mat­thi­as Kling­warth. Klei­dung hat einen Ein­fluss auf unse­re Stim­mung und im Som­mer war der Trend nach der Pan­de­mie sehr far­ben­froh. Was hat nun der 1. Advent­sonn­tag mit den Mode­trends des letz­ten Som­mers zu tun?“, über­leg­te Stadt­pfar­rer Joa­chim Stein­feld und nahm Bezug auf die kla­ren Anwei­sun­gen des Apos­tel Pau­lus. Wir erhal­ten Tipps, die unter die Haut gehen, die nicht nur einen Som­mer modern sind“, beton­te Stein­feld. Wei­ter ging er auf glo­bal aus­schwei­fen­des Wohl­stands­le­ben und extre­mer Armut auf der ande­ren Sei­te ein, nann­te Macht­ge­lüs­te, Streit und Eifer­sucht, wel­che zu Krie­gen füh­ren, Kli­ma­si­tua­ti­on und Infla­ti­ons­kri­se. Das Dunk­le in unse­rer Welt for­dert Tri­bu­te, die Blind­heit der Nacht ist in unse­rem All­tag greif­bar. Es ist Zeit, dass es Tag wird, und Pau­lus rät uns, die Wer­ke der Fins­ter­nis abzu­le­gen und die Waf­fen des Lich­tes anzu­zie­hen und meint damit die Lie­be. Die Klei­dung der Lie­be ist gut zu tra­gen, steht und stärkt uns, gibt uns Selbst­wert­ge­fühl und Hal­tung und das nicht nur für eine Sai­son, son­dern zeit­los“, so der Stadt­pfar­rer. Am Christ­kö­nigs­fest wur­den in der Stadt­pfarr­kir­che St. Mari­en die neu­en Minis­tran­ten im Pfarr­ver­band Sim­bach ein­ge­führt. In der Pfar­rei Drei­fal­tig­keit stell­te er die neue Minis­tran­tin Ena Rimac vor und häng­te ihr die Minis­tran­ten­pla­ket­te um. Im Kir­chen­vor­raum boten Pfar­rei­spre­che­rin Clau­dia Pag­ler und die Pfarr­ge­mein­de­rä­tin­nen Rosi Ange­rer, Judith Rein­hard, Elfrie­de Schrei­ner und Chris­ti­na Schmid einen klei­nen Advents­ba­sar mit selbst­ge­mach­ten Plätz­chen, Rot­wein­ku­chen, Bas­te­lei­en und Zeich­nun­gen sowie zahl­rei­che Glä­ser gefüllt mit Pfar­r­er­mar­me­la­de“, zube­rei­tet von Pfar­rer i.R. Max Pinzl, an.

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Pfarrer Joachim Steinfeld entzündet die erste Kerze am Adventskranz.
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Ena Rimac wird der Pfarrei als neue Ministrantin vorgestellt.
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Einen Adventsbasar boten im Vorraum der Dreifaltigkeitskirche (v. links) Judith Reinhard, Christina Schmid, Elfriede Schreiner und Pfarreisprecherin Claudia Pagler.

Text und Bil­der: Chris­ti­na Schmid

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