Ehe Familie Kinder

Grabgestecke für verwaiste Gräber

Martin Eibelsgruber am 03.11.2023

Niemand soll vergessen sein. Deshalb bastelten Kinder unter Anleitung des KiGo-Kreises Grabgestecke für verwaiste Gräber.

Wie schon in den frü­he­ren Jah­ren vor Aller­hei­li­gen, so sorg­te sich auch heu­er wie­der der KiGo-Kreis unter Lei­tung von Mar­ti­na Wie­land-Estl zusam­men mit dem Gar­ten­bau­ver­ein um einen schö­nen Schmuck für ver­wais­te Grä­ber auf den bei­den Fried­hö­fen in Ulb­e­ring und Wittibreut.

Flei­ßig gehol­fen haben aktu­ell vie­le Kin­der und Jugend­li­che, dar­un­ter auch zwei künf­ti­ge Firm­lin­ge, indem sie im Gar­ten beim Gast­haus Irber in Ulb­e­ring schö­ne und dem Anlass ange­mes­se­ne Geste­cke für die Grä­ber anfer­tig­ten. Das Mate­ri­al kam vom KiGo-Kreis, auch hat­te der Obst- und Gar­ten­bau­ver­ein Wit­tib­reut-Ulb­e­ring Tan­nen­zwei­ge beigesteuert.

Meh­re­re Betreue­rin­nen und Müt­ter gaben zusätz­lich hilf­rei­che Anlei­tung, auch Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber und Pas­to­ral­prak­ti­kant Georg Bruck­mai­er gaben manch guten Hin­weis. Und Wir­tin Git­ti Irber spen­dier­te süße Stär­kung. Ins­ge­samt wur­den weit über 20 schö­ne Geste­cke angefertigt.

Anschlie­ßend ging es zum Fried­hof in Ulb­e­ring, wo mit einem Gebet schon zahl­rei­che Geste­cke auf ver­wais­ten Grä­bern nie­der­ge­legt wur­den. Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber bemerk­te dazu, dass der Fried­hof nicht nur ein Ort der Trau­er sei, son­dern dass Gott den Gläu­bi­gen auch nach dem Tod sehr nahe ist: ​„Wir bit­ten bei Gott für die Men­schen, an die hier oft kei­ner mehr denkt. Der Tod soll nicht das Ende eines Men­schen sein, denn wir dür­fen auch nach dem Tod auf ein Leben bei Gott ver­trau­en“, so Mar­tin Eibelsgruber.

Anschlie­ßend folg­te in der Pfarr­kir­che Ulb­e­ring eine Andacht, bei der die jun­gen Chris­ten damit ver­traut gemacht wur­den, wel­che Bedeu­tung ein Grab für die Ver­stor­be­nen und für die Hin­ter­blie­be­nen hat. Unter Anlei­tung von Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber und Pas­to­ral­prak­ti­kant Georg Bruck­mai­er stell­ten die jun­gen Chris­ten ver­schie­de­ne Ele­men­te eines Gra­bes zusam­men und ent­zün­de­ten Gedenk­ker­zen nicht zuletzt für eige­ne ver­stor­be­ne Angehörige.

Mit dem gemein­sa­men gebe­te­ten ​„Vater­un­ser“ schloss die­se Andacht. Wei­te­re Geste­cke wur­den dann noch zum Fried­hof in Wit­tib­reut gebracht.

Arti­kel: Wolf­gang Hascher

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