Am Vorabend des Christkönigssonntags fand traditionell in der Stadtpfarrkirche St. Marien die Aufnahme neuer Ministrantinnen und Ministranten im Pfarrverband Simbach am Inn statt.
Zusammen mit Kaplan Magnus Pöschl und Pastoralpraktikant Georg Bruckmeier zogen zahlreiche Minis aus dem gesamten Pfarrverband in die Kirche ein. Sieben junge Christinnen und Christen aus den Pfarreien St. Marien, Dreifaltigkeit, Kirchberg, Eggstetten und Wittibreut wurden an diesem Abend in die Schar der Ministranten aufgenommen.
In seiner Predigt betonte Kaplan Pöschl die symbolische Bedeutung der Krone als Statussymbol. Vor den Gläubigen prangte eine selbstgebastelte Krone auf einer Stellwand, die jedoch leer war. Die neuen Minis traten vor und präsentierten, wie sie sich einen König wünschen. Diese Wünsche wurden als Perlen an die Krone geheftet. Die Predigt verknüpfte die Werke der Barmherzigkeit aus dem Evangelium mit der Vorstellung, dass Jesus ein solcher König sei – ein Vorbild für seine Königskinder. Am Ende der Predigt dankte Kaplan Pöschl den neuen Ministranten für ihre Bereitschaft.
Im Aufnahmeritus erklärten die sieben Neulinge ihre Bereitschaft. Oberministranten halfen beim Ankleiden der Ministrantengewänder und Kaplan Pöschl überreichte eine Plakette und segnete die neuen Minis.
Anschließend brachten sie die Gaben zum Altar und beteiligten sich zusammen mit den anderen Ministranten aktiv am Gottesdienst. Die musikalische Gestaltung erfolgte durch Bernhard Grundwürmer und die Realschulband.
Nach dem feierlichen Gottesdienst genossen die Gläubigen und die Ministranten gemeinsam Kinderpunsch, der von den Oberministranten aus St. Marien vorbereitet wurde.
Artikel: Magnus Pöschl
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