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Schnupperstunde für neue Ministranten

Simbach am Inn Pfarrverband am 04.08.2021

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Großes Interesse bei den Kindern – auch Sakristeiführung

Acht Kin­der aus den Pfar­rei­en Ulb­e­ring und Wit­tib­reut sowie 13 Jugend­li­che aus den Pfar­rei­en St. Mari­en, Drei­fal­tig­keit, Kirch­berg und Egg­stet­ten haben ins Minis­tran­ten­le­ben hin­ein­ge­schnup­pert. Sie inter­es­sier­ten sich dafür, wie der Dienst mit dem Pries­ter am Tisch des Herrn abläuft, wer wel­che bestimm­ten Auf­ga­ben zu erle­di­gen hat, was es dabei alles zu beach­ten gilt, wel­che lit­ur­gi­schen Gegen­stän­de eine Rol­le spie­len und vie­les mehr. Die Durch­füh­rung der Minis­tran­ten-Schnup­per­stun­de lag in den Hän­den von Kaplan Magnus Pöschl und Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber, die unter­stützt wur­den von eben­falls anwe­sen­den Ober­mi­nis­tran­ten.
Um ein­an­der ken­nen­zu­ler­nen, wur­de zunächst das Spiel Ich packe mei­nen Kof­fer und neh­me mit“ gespielt. Dabei nimmt jeder etwas mit, was mit den ers­ten bei­den Anfangs­buch­sta­ben sei­nes Namens beginnt, die wei­te­ren Mit­spie­ler müs­sen dann alles wie­der­ho­len, was im Kof­fer ist; so fan­den sich z.B. unter den Gegen­stän­den eine Son­nen­bril­le und ein Son­nen­hut. Auch das Spiel Zip­Zap“ fand Anklang, und schließ­lich durf­ten die Kin­der in einem Pan­to­mi­men­spiel ver­schie­de­ne Gegen­stän­de aus der Kir­che oder aus dem Minis­tran­ten­dienst ohne Wor­te dar­stel­len, bei­spiels­wei­se eine Kir­chen­glo­cke oder ein Weih­rauch­fass – die ande­ren Kin­der muss­ten dann erra­ten, wor­um es sich jeweils handelte. 

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Es folg­te ein nicht min­der inter­es­san­ter Teil der Schnup­per­stun­de – näm­lich die Sakris­tei­füh­rung. Dabei erfuh­ren die Kin­der alles, was an Gegen­stän­den wäh­rend einer hei­li­gen Mes­se benö­tigt wird oder wel­che Klei­dung die Minis­tran­ten selbst tra­gen und wel­ches Mess­ge­wand auch der Pries­ter zu den jewei­li­gen kirch­li­chen Anläs­sen oder Hoch­fes­ten trägt. Auch das gro­ße Mess­buch und die Bibel wur­den bestaunt, eben­so das Weih­rauch­fass, die Pate­ne und der Kelch. Vie­le Fra­gen wur­den dabei natür­lich gestellt, und alle wur­den gedul­dig und aus­führ­lich von Kaplan Magnus Pöschl und Mar­tin Eibels­gru­ber beantwortet. 

Den Schluss der Schnup­per­stun­de bil­de­te eine Andacht, in der Kaplan Magnus Pöschl zunächst eine Geschich­te vor­las, aus der her­vor­ging, wel­che Bedeu­tung das Sich auf­ein­an­der ver­las­sen kön­nen“ hat. Dar­aus lei­te­te der Geist­li­che ab, dass es im täg­li­chen Leben und im Beson­de­ren beim Minis­tran­ten­dienst wich­tig sei, wenn man sich auf­ein­an­der ver­las­sen könne:

So ist es bei den Minis­tran­ten: Jeder weiß, dass man sich auf die ande­ren immer ver­las­sen kann, ob beim Dienst am Altar oder bei ande­ren Dingen.”

Kaplan Magnus Pöschl

Erfreu­li­cher­wei­se blieb es nicht beim Hin­ein­schnup­pern. Alle Kin­der erklär­ten sich für den Dienst als Minis­trant bereit.

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Text und Bil­der: Wolf­gang Hascher