Rätseln - spielen - kochen - eine Mega-Ministrantenstunde!
Am 18. Juli trafen sich die Ministranten des Pfarrverbandes im Pfarrheim in Simbach, denn dort war einiges geboten:
Für die Jugendlichen ab zwölf Jahren war von Pastoralreferent Martin Eibelsgruber im Keller des Simbacher Pfarrheims ein biblischer Escape-Room vorbereitet. Nach dem Vorbild der Hochzeit zu Kanaa befanden sich die Minis dabei auf einer Hochzeit, auf der es keinen Wein mehr gibt. Nur durch das Lösen verschiedener Rätsel und versteckter Tipps könne der Schlüssel zum Weinkeller wiedergefunden werden. Daraufhin machten sich die sieben Ministranten auf, den Raum zu erkunden. Neben den in die Szenerie eingebauten Rätselfragen musste auch allerhand biblisches Wissen mit bedacht werden, damit innerhalb einer Stunde die grollende Hochzeitsgesellschaft mit Wein besänftigt werden konnte. Doch die gewitzten Ministranten brauchten nicht lange. Bereits nach 50 Minuten konnten sie mit Hilfe von Saftkonzentrat „aus Wasser Wein machen“ und durften mit der Hochzeitsgesellschaft zu Tische sitzen.
Eine zweite Gruppe war mit spaßigen Spielen im Pfarrsaal beschäftigt. Die Oberministranten leiteten diesen Spielenachmittag an. Dabei wurden neben den bekannten Spielen wie Zip-Zap oder Zeitungsschlagen auch ein „Kennenlern-Speeddating“ gespielt, damit die Minis auch lernten, was die Minis der anderen Pfarreien in ihrer Freizeit so anstellen. Das allseits beliebte Spiel Werwolf rundete den Spielenachmittag für die vornehmlich jüngeren Ministranten ab.
In einer letzten Gruppe wurde unter der Leitung von Kaplan Pöschl und Oberministrant Elias Wagner das gemeinsame Abendessen vorbereitet. Dabei wurde auf den Wunsch des Pastoralpraktikanten Lukas Mixa Lasagne für insgesamt 25 Esser gekocht. Das Hackfleisch hierfür wurde dankenswerter Weise von Familie Lemmer zur Verfügung gestellt, um die Ministrantenarbeit im Pfarrverband zu unterstützen. Die Zubereitung des Gerichts bewältigte das Küchenteam unter der regen Mithilfe einiger Minis und sogar ohne ein Rezept zu Rate zu ziehen.
„Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn!”
Nachdem alle drei Gruppen mit ihren Spielen, Rätseln und Kochen fertig waren, wurde eine kurze Andacht gehalten, in der Gott für die gute Gemeinschaft und das Essen gedankt wurde, welches im Folgenden geteilt und verspeist wurde. Ein schöner Nachmittag war vergangen und so konnten sich die Ministranten über Salat und Lasagne hermachen.
Trotz dessen, dass das Küchenteam keinem konkretem Konzept gefolgt war, schmeckte es allen und es wurden alle Ministranten satt. Ein Dank gilt dabei nochmals allen Mithelfern, die diesen Nachmittag ermöglicht haben.

Kommunionkinder schnuppern in den Ministrantendienst
Am Samstag, den 2. Juli durften die diesjährigen Kommunionkinder in den Ministrantendienst hineinschnuppern. Nach einem kurzen Begrüßungsrunde spielten die sechs Kinder und die beiden Oberministranten Emily (St. Marien) und Elisabeth (Dreifaltigkeit) Fuchs und Hase und das beliebte Kennenlernspiel Zip-Zap. Nachdem die Kinder untereinander die Namen gelernt hatten, ging es vom Pfarrheim in die Kirche St. Marien.
Dort wurde zunächst eine Schnitzeljagd veranstaltet, bei der die wichtigsten Begriffe und Orte einer jeden Kirche kennengelernt wurden. Fragen, die im Vorfeld verteilt waren leiteten sie dabei in zwei Gruppen durch das Gotteshaus. Ziel bei der Schnitzeljagd war es dabei, aus einzelnen Buchstaben der Antworten auf dies Fragen, ein Lösungswort zu formen. Dieses Wort war die Losung, damit ihnen Einlass in die Sakristei gewährt wurde, wo sie sich auch direkt Ministrantengewänder anziehen durften.
Neu eingekleidet wurden von den hauptamtlichen Mitarbeitern des Pfarrverbands die Funktion der liturgischen Gerätschaften, wie das Vortragekreuz, die Leuchter, das Naviculum, also das Weihrauchschiffchen und die Altarschellen erklärt. Mit diesem Wissen durften die Kinder wie die Ministranten im Gottesdienst in das Kirchenschiff einziehen.
Dort wurde eine kleine Andacht abgehalten, in der die Teilnehmer ihre Anliegen vor Gott bringen durften. Um ihren Bitt- und Dankgebet auch physisch Ausdruck zu verleihen, wurde dazu Weihrauch auf eine glühende Kohle geworfen.
„Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf!”
Nach Abschluss dieses auch wörtlichen Hineinschnupperns in den Ministrantendienst stellten sich die Oberministranten nochmals vor und erklärten die nächsten Schritte auf den Weg zum Ministrieren. Wir freuen uns natürlich, wenn wir viele der engagierten Kommunionkindern auch weiterhin als Ministranten in unseren Stadtkirchen wiedersehen. Auf ihrem Weg als angehende Minis wünschen wir Euch natürlich alles Gute.
Auch in den Pfarreien Wittibreut und Ulbering gab es am Samstag, den 09.07. eine Schnupperministrantenstunde, bei der 6 Erstkommunionkinder sich den Ministrantendienst näher anschauten. Da sich alle Kinder bereits aus der Schule kannten, spielten die angehenden Ministrantinnen und Ministranten, voller Einsatz das Laufspiel Fuchs und Hase. Hiernach wurde eine kurze Runde Zip-Zap zum Kennenlernen der Namen gespielt, damit auch die Oberministranten Elias (Wittibreut) und Sandra (Ulbering) wussten, mit wem sie es zu tun hatten.
Die von Kaplan Pöschl und Pastoralpraktikanten Lukas Mixa vorbereitete Kirchenralley fand in der Kirche statt, wobei sich die Ministranten in drei Gruppen auf die Suche der wichtigsten Orte im Gotteshaus machten. Hiernach konnten sie mit dem errätselten Lösungswort Eintritt in die Sakristei erhalten. Dort wurde das Wichtigste nochmals wiederholt, damit auch diejenigen, die bereits im Ministrantendienst sind, sich die wichtigsten Fakten einprägten. Gemeinsam zogen sich die Interessierten folglich um, damit sie ein Gefühl für das Ministrieren bekommen.
„Lieber Gott, ich bitte dich: beschütze mich auf meinem Weg in die Zukunft!”
Nachdem das liturgische Gerät, mit dem sie regelmäßig zu tun haben werden, erklärt wurde, durften die insgesamt 12 Kinder und Jugendlichen unter den triumphalen Klängen, die Kaplan Pöschl auf der Orgel erzeugte, in die Kirche einziehen. Dort fand eine kurze Andacht unter Leitung von Pastoralpraktikant Lukas Mixa statt, da beim Ministrieren nicht nur Spiel, Spaß und Gemeinschaft im Vordergrund stehen, sondern der gemeinsame Dienst am Altar für Gott. Nachdem jeder Teilnehmer Gott für etwas danken oder bitten durfte, stellten sich die Oberministranten noch den Fragen der Eltern im Pfarrheim.
Wir hoffen natürlich, dass die Erstkommunionkinder Lust am Ministrieren bekommen haben und wir viele neue Gesichter in den kommenden Wochen in den Kirchen in Wittibreut und Ulbering sehen dürfen. Dafür wünschen wir den angehenden Ministranten alles Gute und Gottes reichen Segen!
