Ausschuss Eine Welt des Gesamtpfarrgemeinderates gestaltete Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche mit.
In der Dreifaltigkeitskirche fand am Weltmissionssonntag ein besonderer Gottesdienst statt, der vom Ausschuss Eine Welt des Gesamtpfarrgemeinderates mitgestaltet wurde. Unter dem Motto „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ stand die missio-Aktion mit speziellem Blick auf das Land Kenia in Südafrika mit Großstadt Nairobi, in die Menschen aus dem Umland strömen in der Hoffnung auf mehr Perspektiven und dann doch meist in den Slums landen. Im Eingangsbereich des Gotteshauses konnte man sich anhand von Plakaten und Flyern über die Anliegen im Zeichen der Weltmission informieren, an Tischen wurden fair gehandelte Waren in enger Verbindung mit dem Weltladen Braunau angeboten und dabei auf die Aktion „Mangobäume für verletzte Kinderrechte“ hingewiesen.
In seiner Predigt ging Pfarrer Joachim Steinfeld auf die Solidarität der Christen weltweit mit dem Partnerschaftsland Kenia ein und zeigte auf, wie Hoffnung im gemeinsamen Glauben keimen kann. Kyrierufe und Fürbitten wurden von den Ausschussvorsitzenden Theresia Nüßlein und Thomas Geigenberger vorgetragen bzw. musikalisch umrahmt. Zur Gabenbereitung wurde ein Gefäß mit Wasser als Zeichen für Leben, ein Bäumchen als Symbol für Menschen, die auf unterschiedliche Weise „entwurzelt“ sind, eine Schale mit Samenkörner als Zeichen für Hoffnung und Zukunft, eine Trommel für Lebensfreude, Bambusstäbe, die in Kenia für den Hausbau verwendet werden, als Zeichen der Beheimatung, bunte Stoffe für die Vielfältigkeit der Lebensgestaltung, ein Handy für Austausch, eine Kerze für Licht am Ende eines Tunnels und Brot und Wein als Symbol für Gott, dem man immer dort begegnen kann, wo Menschen für ihre Mitmenschen da sind, vor den Altar gebracht.
Theresia Nüßlein, Vorsitzende des Ausschusses Eine Welt des Gesamtpfarrgemeinderates, informierte über den monatlichen Verkauf von fair gehandelten Waren auf dem Simbacher Kirchenplatz im Rahmen des Wochenmarktes. Sie bedankte sich namentlich bei Marianne Kothieringer, Annemarie Hetzer, Margarethe Göttl, Elfriede Schreiner, Rosi Angerer und Thomas Geigenberger, die sich bei Wind und Wetter ehrenamtlich engagieren und in den letzten Jahren den Verkauf fair gehandelter Waren übernommen hatten. „Oftmals wird der Verkaufspreis von den Käufern aufgerundet und so konnten 300 Euro Spenden angesammelt werden. Im Austausch mit dem Weltladen in Braunau haben wir im Ausschuss beschlossen, dass wir mit diesem Geld die Aktion „Mangobäume für verletzte Kinderrechte“ unterstützen werden“, so Nüßlein, die informierte, dass damit Kleinbauern auf den Philippinen eine Perspektive aufgezeigt wird und zudem Unterstützung für die Kinderschutzorganisation Preda einhergeht.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten nicht nur fair gehandelte Waren erworben werden, man konnte sich über das Missio-Projekt „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ für Kenia informieren und dabei Kaffee und Mangokuchen genießen. Für eine Spende von zehn Euro kann ein neuer Mango-Setzling von Preda erworben und gepflanzt werden. Theresia Nüßlein überreichte an Pfarrer Joachim Steinfeld nachträglich zum Geburtstag ein Zertifikat über die Unterstützung der Aktion im Zeichen des Kinderschutzzentrums der Preda Foundation. Viele Gottesdienstbesucher haben sich an diesem Weltmissionssonntag an der Mango-Baum-Spendenaktion beteiligt und so konnte seitens des Ausschusses die Zahl der finanzierten Bäume von 30 auf 60 verdoppelt werden.
Text und Bilder: Christina Schmid