Kirche vor Ort

Gesichter der Pfarrei

Simbach am Inn Pfarrverband am 05.11.2021

2021 11 Gesichter der Pfarrei Wittibreut Madl Wolfgang Hascher
Regina Madl, PGR-Vorsitzende der Pfarrei Wittibreut

Regina Madl - Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrei Wittibreut

Zur Person

Regi­na Madl (45) wohnt mit ihrem Mann und ihren zwei Kin­dern (13 und 15 Jah­re) im Orts­teil Wie­sing, sie ist seit 2018 die ers­te Vor­sit­zen­de des Pfarr­ge­mein­de­rats Wit­tib­reut. Beruf­lich arbei­tet sie als medi­zi­ni­sche Bade­meis­te­rin und Mas­seu­rin in Bad Birn­bach, die Frei­zeit ver­bringt sie ger­ne mit ihrer Fami­lie beim Wan­dern, Jog­gen, mit ihrem Hund Mil­li, dem Pferd Mey­la und natür­lich auch bei Akti­vi­tä­ten im Rah­men ihrer Pfarrgemeinderatstätigkeit.

Ihr Glaubensweg

Auf­ge­wach­sen in Unter­reit­zing bei Trift­ern, hat­te sie als Kind glück­li­cher­wei­se nie den Zwang emp­fun­den, in die Kir­che gehen zu müs­sen, es war für sie eher eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Nicht zuletzt hat ihr der Kirch­gang auch Freu­de gemacht, denn man kam auch am Sonn­tag hin­aus, konn­te ande­re Kin­der tref­fen und natür­lich den Got­tes­dienst fei­ern. Ein ganz beson­de­res High­light war dann immer, dass nach dem Got­tes­dienst der Kra­mer­la­den noch offen hatte.

Nach ihrer Kom­mu­ni­on war sie als Lek­to­rin in der Fili­al­kir­che Gschaid tätig. Minis­tran­tin durf­te sie als Mäd­chen damals ja nicht wer­den, und so wur­de sie Mit­glied in der katho­li­schen Land­ju­gend. Spä­ter grün­de­te und lei­te­te sie eine kirch­li­che Kin­der­grup­pe in Trift­ern. In der Zeit rund um ihre Fami­li­en­grün­dung im Jah­re 1999 und den Haus­bau war ver­ständ­li­cher­wei­se ihr kirch­li­ches Enga­ge­ment redu­ziert, doch dann zusam­men mit ihren Kin­dern wur­de es erneut wich­tig, im reli­giö­sen Bereich wie­der zu arbei­ten und den kirch­li­chen Jah­res­kreis erfahr­bar zu machen. Und so arbei­te­te sie in Wit­tib­reut auch im Kin­der­got­tes­dienst-Kreis mit und enga­gier­te sich bei der Gestal­tung bei­spiels­wei­se der Kin­der­met­te oder im Rah­men von Familien-Gottesdiensten.

Ihre PGR-Laufbahn

So war es auch nicht ver­wun­der­lich, dass sie 2018 in den Pfarr­ge­mein­de­rat gewählt wur­de, und zwar als ers­te Vor­sit­zen­de. Seit die­ser Zeit hat sie sich sehr bei den Got­tes­diens­ten und den Fei­ern der tra­di­tio­nel­len kirch­li­chen Hoch­fes­te enga­giert, zusätz­lich auch bei­spiels­wei­se beim Pfarr­fa­mi­li­en­abend, beim Pfarr­fest, der Aga­pe-Fei­er usw. Beson­de­re Ver­an­stal­tun­gen waren für sie im Rah­men ihrer Vor­sit­zen­den-Tätig­keit der 50. Geburts­tag von Pfar­rer Joa­chim Stein­feld, des­sen 25-jäh­ri­ges Pries­ter­ju­bi­lä­um, die Ein­glie­de­rung in den Pfarr­ver­band Sim­bach, die Ernen­nung von Joa­chim Stein­feld zum Dekan und unlängst auch die Visi­ta­ti­on. Wobei nicht nur gro­ße Ver­an­stal­tun­gen posi­ti­ve Ein­drü­cke hinterlassen.

Ein­schnei­dend in jüngs­ter Zeit wirk­te aller­dings die Coro­na-Kri­se mit den gan­zen Begeg­nungs-Ände­run­gen bei Got­tes­diens­ten und ande­ren Gemein­schafts-Ereig­nis­sen. So muss­te ein Ord­ner­dienst neu orga­ni­siert wer­den, eben­so ent­wi­ckel­ten sich in die­ser Zeit die Sta­tio­nen am Gna­den­brun­nen – und schließ­lich wur­de auch ein online-Advents­ka­len­der ein­ge­führt, den sie sehr enga­giert mit­ge­stal­tet hat. Seit kur­zem ist sie auch Kommunionhelferin.

Wunsch für die Zukunft

Für die Zukunft wünscht sie sich, wei­ter­hin in einer akti­ven Pfarr­ge­mein­de mit dabei zu sein, in der alle wie in einer gro­ßen Fami­lie mit­hel­fen, nicht zuletzt die Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten. Sie hofft auch, dass der Zusam­men­halt in der Pfarr­ge­mein­de Wit­tib­reut wei­ter so bestän­dig bleibt. Sehr beein­druckt hat sie rund um ihr Enga­ge­ment im kirch­li­chen Bereich ein Sinn­spruch von Augus­ti­nus Aurelius:

Nur wer selbst brennt, kann Feu­er in ande­ren entfachen.”

Augustinus

Dass der­ar­ti­ges Enga­ge­ment natür­lich auch in die Zukunft hin­ein mit Unwäg­bar­kei­ten ver­bun­den ist, die es zu bestehen gilt, lässt sie auch in ihrem Lebens­mot­to erkennen:

Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher – aber dafür wer­den Schif­fe nicht gebaut.”

Lebensmotto von Regina Madl
Text und Bild: Wolf­gang Hascher

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