Kirche vor Ort

Innehalten am Wittibreuter Gnadenbrunnen

Simbach am Inn Pfarrverband am 17.10.2020

Info Icon Originalaufnahme (c) Wolfgang Hascher

Stationen mit wechselnden Impulsen laden zum Nachdenken und Mitmachen ein.

5) Schritte der Trauer

Der Novem­ber lädt ein, über Tod und Trau­er nach­zu­den­ken. Das herbst­li­che Wet­ter und die vie­len Gedenk­ta­ge wie Aller­hei­li­gen, Aller­see­len oder der Volks­trau­er­tag holen ins Bewusst­sein, was in unse­rer Gesell­schaft ger­ne ver­drängt wird: Der Tod gehört zum Leben.

31.10.2020

Schritte der Trauer

Impulse zum Nachdenken, Sich-Auseinandersetzen und Trost-Finden in der Pfarrkirche St. Marien und am…

Die Wittibreuter Gnadenbrunnen-Kapelle weist derzeit in einer kleinen Präsentation auf die „Schritte der Trauer“ hin: Nachdenken, sich mit der Trauer auseinandersetzen und Trost finden. Auch Pfarrvikar James Varikuty widmete sich hier in einem Andachts-Gebet diesen Gedanken.

Zum Hintergrund

Von Pas­to­ral­re­fe­rent Mar­tin Eibels­gru­ber wur­de Anfang August eine Initia­ti­ve ins Leben geru­fen, die den Gläu­bi­gen und nicht zuletzt Kin­dern Anre­gun­gen für das täg­li­che Leben mit­ge­ben und zum Nach­den­ken anre­gen soll: In der bekann­ten Gna­den­brunn-Kapel­le bei der Wit­tib­reu­ter Pfarr­kir­che wer­den etwa im 2‑Wo­chen-Rhyth­mus neue The­men auf­ge­grif­fen, indem dort Bil­der und Text­pas­sa­gen aus­ge­stellt wer­den, die zum Mit­ma­chen anregen. 

Vor­be­rei­tet wer­den die Aktio­nen in der Gna­den­brunn­ka­pel­le von einer offe­nen Grup­pe, die sich mit dem jewei­li­gen Bibel­text zum Sonn­tag aus­ein­an­der­setzt, Ideen sam­melt und schließ­lich Tex­te, Bil­der und Mate­ri­al rund um den Gna­den­brun­nen anbringt.

Wie die Vor­sit­zen­de des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes Regi­na Madl mit­teilt, sind alle inter­es­sier­ten Erwach­se­nen und vor allem auch Kin­der herz­lich ein­ge­la­den, wenn die Kir­che tags­über offen ist, zum Gna­den­brun­nen zu gehen und sich die aktu­el­le oder eine der nächs­ten Aktio­nen anzu­schau­en sowie mit­zu­ma­chen.
Wer bei einer der nächs­ten Aktio­nen selbst mit­ge­stal­ten möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den, sich bei ihr zu melden.

4) Kirchweih

Qua­ran­tä­ne­be­dingt muss­te der Kirch­weih­got­tes­dienst in Wit­tib­reut heu­er aus­fal­len.
Ver­schie­de­ne Sta­tio­nen am Gna­den­brun­nen laden dage­gen ein, über das eige­ne Bild von Kir­che nachzudenken. 

„Lasst euch als leben­di­ge Stei­ne zu einem geis­ti­gen Haus aufbauen!”

1 Petr 2,5

Ver­schie­de­ne State­ments Jugend­li­cher und pas­sen­de Comics dazu brin­gen einen zum Über­le­gen, wo der eige­ne Platz in der Kir­che ist.

Wir bauen mit an Kirche. Wer mag, kann eine Postkarte beschreiben oder bemalen mit den eigenen Vorstellungen zu Kirche.
Jugendliche in der Diözese Innsbruck wurden nach ihrem Kirchenbild gefragt. Heraus kamen verschiedenste Statements, die in Bilder umgesetzt wurden. Einige davon sind in der Gnadenbrunnkapelle zu sehen.
Jugendliche in der Diözese Innsbruck wurden nach ihrem Kirchenbild gefragt. Heraus kamen verschiedenste Statements, die in Bilder umgesetzt wurden. Einige davon sind in der Gnadenbrunnkapelle zu sehen.
Etwa alle zwei Wochen gestalten Aktive aus der Pfarrei Wittibreut die Stationen am Gnadenbrunnen um.
Etwa alle zwei Wochen gestalten Aktive aus der Pfarrei Wittibreut die Stationen am Gnadenbrunnen um.
Wer "Kirche" sagt, kann verschiedenes meinen.

Was dabei entstand:

3) Erntedank

Die drit­te Impuls­rei­he geht um das The­ma Dank­bar­keit und Ern­te­dank. Ver­schie­de­ne Sta­tio­nen laden ein, nach­zu­den­ken, wofür man dank­bar ist oder dank­bar sein kann.

Auf dem Gnadenbrunnen steht ein Korb mit Erntegaben.
Jeder kann seinen Dank dazulegen.
Kann ich auch in der Krise dankbar sein?
Danke für Frieden
Friede ist nicht selbstverständlich.
Dank für das Wasser
Eindrücklich sieht man den unterschiedlichen täglichen Pro-Kopf-Wasserverbrauch in den verschiedenen Ländern.
Jeder kann seinen Dank dazulegen.

2) Nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach

Die Impuls­sta­tio­nen am Wit­tib­reu­ter Gna­den­brun­nen gehen in die zwei­te Run­de. Nach­dem es beim ers­ten Mal um das Leben Mari­ens ging — pas­send zum Fest Mariä Him­mel­fahrt — beschäf­ti­gen sich die aktu­el­len Sta­tio­nen mit dem Evan­ge­li­um vom Sonn­tag, 20.08.2020. Die Impul­se zu Mt 16, 21 – 27 ste­hen unter dem Mot­to “… neh­me sein Kreuz auf sich und fol­ge mir nach.”

„Wel­ches Leid oder Schick­sal kann oder will ich nicht annehmen?”

Impulstext am Gnadenbrunnen zu Mt 16,22
Wer will, kann ein Kreuz auf die Schultern nehmen und damit den Weg abgehen.
Ohne fleißige Helfer wäre das Ganze nicht möglich.
Gottes Weg ist nicht unbedingt der leichteste, wie sich am Weg Jesu zeigt.
Gottes Weg ist nicht unbedingt der leichteste, wie sich am Weg Jesu zeigt.
"Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?" Was ist scheinbar so wichtig, dass es das Leben aufwiegt?
Am Ende können die eigenen Anliegen aufgeschrieben und an das Kreuz geheftet werden.

1) Marias Leben - Unser Leben

Eröffnungsaktion zu Mariä Himmelfahrt

„Ich den­ke zurück an den Lock-Down: Wen habe ich beson­ders ver­misst? Wer bräuch­te es, dass ich ihn besuche?”

Impulstexte am Gnadenbrunnen zu Mariä Himmelfahrt

In der aktu­el­len Akti­on seit dem 15. August, die noch bis 28. August zur Teil­nah­me ein­lädt, geht es um die Dar­stel­lung von Sta­tio­nen im Leben Mari­as und um Anre­gun­gen für unser täg­li­ches Leben, die aus die­sem Dasein Mari­ens abge­lei­tet wer­den kön­nen. Pro Sta­ti­on kann man dabei klei­ne Abzieh-Stein­chen sam­meln und dann am Ende auf eine Kro­ne set­zen, wie es bei­spiels­wei­se aktu­ell Pfarr­vi­kar James Vari­ku­ty getan hat.

Pfarrvikar James Varikuty schmückt in Wittibreut die Krone in der Gnadenbrunn-Kapelle.
Martina Wieland-Estl bringt die Bilder und Impulstexte zum Thema "Marias Leben - Unser Leben" an.
Station "Begegnung": Maria besucht ihre Cousine Elisabet
Alle Besucher gestalten gemeinsam mit an der Krone, die für die Himmelfahrt Mariens steht.
Jung und alt sind eingeladen, sich die Stationen anzuschauen und mitzumachen.

Ori­gi­nal­text: Wolf­gang Hascher
Bear­bei­tet und wei­ter­ge­führt: Mar­tin Eibelsgruber

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