Eggstetten (Quirin Rosenberger). Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene aus den verschiedenen Pfarreien des Pfarrverbandes wanderten dabei von der Eggstettener Pfarrkirche Heiligkreuzauffindung nach Hadermann. Unterwegs wurden von einzelnen Mitgliedern des Jugendausschusses Impulse, die die Umgebung mit dem Glauben verbanden, gehalten.
Zu Beginn erklärte Magnus Pöschl in einer Statio an der Kirche, dass schon die Philosophen des Alten Griechenlandes in ihren Hallen auf und ab gegangen waren, um klarer denken zu können. So lud er ein, die bergauf und bergab führende Wanderung als Bild der Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens zu verstehen.

An der Brücke über den Antersdorfer Bach wies Quirin Rosenberger auf die Ambivalenz des Wassers, das einerseits zerstören kann, andererseits aber lebensnotwendig ist, hin. Mit Blick auf die teilende Wirkung von Wasser, z. B. als Grenzbach, regte er an, nachzudenken, wo man selbst Trennung überwindende Brücken bauen könne.

An einer Waldlichtung mit Bienenstock erinnerte Emily Priefer in einem zusammen mit Dominik Gilg und Elias Wagner vorbereiteten Impuls an die Verheißung des Landes, wo Milch und Honig fließen, für das Volk Israel. Da es aus ebendieser Hoffnung seinen Weg ins Gelobte Land bestritt, wurde dort über Hoffnung und Hoffnung Spendendes nachgesonnen.
Am Kirchberger Hof, in dem ukrainische Flüchtlinge Unterkunft gefunden haben, merkte Kaplan Pöschl an, dass zu einem gelingenden Leben auch Frieden gehöre. Beim Weiterwandern in Stille wurde überlegt, wo und wie jeder in seiner kleinen Welt Frieden stiften könne.
Nach der Ankunft bei der Hadermann-Kapelle wurde die Impulswanderung mit einem Vaterunser und dem Segen des dreifaltigen Gottes beendet. Schließlich ließen die Teilnehmer den Nachmittag in gemütlichem Beisammensein ausklingen.
