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Lichtmessgottesdienste im Pfarrverband

Simbach am Inn Pfarrverband am 04.02.2021

2021 02 03 Lichtmess Entry Image info-icon-20px Brigitte Hefele
Erstkommunionkind Sophia bekommt ihre frisch gesegnete Erstkommunionkerze. Die neuen Apostelkerzen, die der Mütterverein Eggstetten gestiftet hat, sieht man im Hintergrund.

Startpunkt für die Erstkommunionvorbereitung am 2. und 3. Februar

Heu­er gab es kei­ne Lich­ter­pro­zes­sio­nen in den sie­ben Kir­chen des Pfarr­ver­ban­des. Und auch die Kin­der konn­ten nicht mit ein­zie­hen, son­dern saßen mit ihren Fami­li­en in den Bän­ken. Und trotz­dem ist es ein star­kes Zei­chen, dass nicht ein­fach alles aus­fällt wie so oft zur­zeit.
Wie üblich wur­den im Got­tes­dienst die Ker­zen für die Kir­che geweiht, die das gan­ze Jahr über ange­zün­det wer­den. Dar­un­ter waren auch die Ker­zen­roh­lin­ge für die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der, die die­se sel­ber noch gestal­ten.
Am Ende der Mes­se erhiel­ten die Mit­fei­ern­den den Bla­si­us­segen gespen­det, zunächst all­ge­mein, im Anschluss, wer moch­te, auch per­sön­lich, da jedoch im Schwei­gen — so sehen es die Gesund­heits­vor­schrif­ten vor. 

Auf die Für­spra­che des hei­li­gen Bla­si­us bewah­re dich der Herr vor Hals­krank­heit und allem Bösen. Es seg­ne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Hei­li­ge Geist.”

Formel zum Blasiussegen

Mit ihrer Erst­kom­mu­ni­on­ker­ze und einem Sti­cker für das Kom­mu­nio­nal­bum gin­gen schließ­lich die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der nach Hau­se. In drei Wochen fin­det dann hof­fent­lich der ers­te Vor­be­rei­tungs­nach­mit­tag statt.

Zum Lichtmessfest

Anfang Febru­ar, 40 Tage nach Weih­nach­ten, fei­ert die Kir­che ein weih­nacht­li­ches Fest, näm­lich Dar­stel­lung des Herrn“ oder Maria Licht­mess“.
Das geht zurück auf die Kind­heits­ge­schich­ten Jesu. 40 Tage nach sei­ner Geburt brach­ten Maria und Josef ihn in die Haupt­stadt Jeru­sa­lem zum Tem­pel. Denn wie in allen Reli­gio­nen gab es auch im Juden­tum ver­schie­de­ne Bräu­che und Vor­schrif­ten. Eine Vor­schrift besagt, dass Eltern ihr 40 Tage altes Baby in den Tem­pel vor Gott dar­stel­len“ muss­ten, das heißt ihm zei­gen muss­ten, und Gott eine Opfer­ga­be schen­ken soll­ten.
In den Kind­heits­ge­schich­ten Jesu steht auch, dass zwei alte Men­schen, Sime­on und Han­na, Jesus begeg­net sind. In Jesus erken­nen sie den Ret­ter, den Gott ver­spro­chen hat. Sime­on nennt Jesus des­halb voll Freu­de: Licht für die Welt“. Dar­auf geht der Brauch zurück, dass an Licht­mess die Ker­zen für die Kir­che geseg­net werden.