
23 Jahre hat Maria Feldmeier den Mesnerdienst ausgeübt.
Ein besonderer Tag im Leben von Maria Feldmeier war der Sonntag, 24. September. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde sie von Pfarrer Joachim Steinfeld aus ihrem aktiven Dienst als Mesnerin in der Dreifaltigkeitskirche verabschiedet.
„Mesnerarbeit geschieht oft im Verborgenen, ist aber für eine Pfarrei äußerst wichtig.”
Vor 23 Jahren hat Maria Feldmeier ihr Amt von Centa Forster übernommen. Zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Alfred hat sie dann über zwei Jahrzehnte die Kirche auf- und zugesperrt, Kerzen angezündet, sich um den Blumenschmuck gekümmert, alles für die Gottesdienste vorbereitet, war für jegliche Belange rund um „Dreifaltigkeit“ am Werkeln. „Bei all der Arbeit in der Pfarrei ging es dir nicht nur um die Betriebsamkeit alles am Laufen zu halten, sondern es ging dir immer um unseren Glauben und die damit verbundene Lebenshaltung“, so der Stadtpfarrer, der auch ihr Engagement als Vorbeterin zum Beispiel bei Rosenkränzen und Kreuzwegandachten nannte. „Wir danken dir für deinen langjährigen Dienst als Mesnerin in der Gemeinde Dreifaltigkeit“, sagte er zu Maria Feldmeier und überreichte ihr als äußere Zeichen der Wertschätzung einen bunten Blumenstrauß und Präsente, darunter eine Radierung von Bruder Konrad. „Wie Bruder Konrad warst auch du oftmals erste Anlaufstelle, hast den Menschen als „Pförtnerin“ die Türen der Dreifaltigkeitskirche geöffnet“, so der Stadtpfarrer.
Mit herzlichen Worten bedankte sich Maria Feldmeier bei allen, mit denen sie in all den Jahren in der Pfarrei zusammengearbeitet hat. Pfarreisprecherin Claudia Pagler und die Familie von Maria Feldmeier feierte mit und viele bedankten sich mit persönlichen Worten bei der Scheidenden für ihr Wirken als Mesnerin von Dreifaltigkeit.
Artikel: Christina Schmid